„Gesundheit ist nichts Selbstverständliches“

 

Schulleiter des Jahngymnasiums Großengottern Dieter Facklam, Ehefrau Margrit sowie Dagmar Lotze (Verantw. für Öffentlichkeitsarbeit) besuchten auf Einladung hin das Kinder-und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz am Samstag, dem 21.4, zum Tag der offenen Tür. Seit einigen Jahren schon spendet unser Gymnasium in diese Einrichtung, die schwerkranken Kindern und ihren Familien eine - fern von der Pflege Zuhause - erholsame Zeit ermöglicht.  Wieviel persönlicher Einsatz von allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Betrieben und Einrichtungen geleistet wird, kann man nur ahnen, auf jeden Fall ist das Engagement riesig. Seit 2011 besteht diese Einrichtung hier in Thüringen und wird vor allem auf Grundlage von Spenden finanziert. Aus ganz Deutschland kommen die Gäste (kleine Patienten und ihre Familien) für 2 bis maximal 4 Wochen hierher und werden in jeder Hinsicht bestens umsorgt (einige Fotos zeigen dies ganz bestimmt) Es ist kein Krankenhaus! Das wurde den Besuchern beim Rundgang schnell klar. Dankbar waren die Besucher über die offene Art der Mitarbeiter bzw. der Vorstandsmitglieder Gert Bufe (Diplompsychologe) sowie Dr.Hans-Peter Ehrentraut. Bekannt machte vor allem „Antenne Thüringen“ das Hospiz, informierte und rief zu Spenden auf. Es ist sicher bekannt, dass die Teilnehmer am Mühlhäuser Röbling-Lauf (alljährlich auch eine Klasse unseres Gymnasiums mit Frau Ackermann) hohe Spendenbeträge für das Hospiz „erlaufen“. Schulleiter Facklam und seinen Begleiterinnen war klar, dass die Sensibilisierung der Schüler und ihrer Familien zur Hilfe für kranke Menschen und insbesondere für Kinder wichtig ist, denn „Gesundheit ist nichts Selbstverständliches!“.  Spenden für Hermine (siehe Aktivitäten-Klasse7a), für das Kinderhospiz u.a. sind am Jahngymnasium Herzenssache.

Krebs sollte nur ein Sternzeichen sein

 

Am 25.01.2018 haben wir, die Klasse 7a, von dem schrecklichen Schicksal der kleinen Hermine gehört. Die kleine zweijährige Kämpferin ist an Leukämie erkrankt. Ihre Eltern haben für sie ein Spendenkonto eingerichtet, damit sie immer im Krankenhaus bei ihrer Tochter sein können. Wir wollten nicht tatenlos rumsitzen und so kam uns die Idee: Zusammen organisieren wir einen Kuchenbasar in der Schule und der Erlös soll an Hermine gehen.

Alles in so kurzer Zeit zu organisieren, war fast nicht möglich, aber mit unserer engagierten Lehrerin Frau Unfug-Leinhos haben wir es doch geschafft. Am 01. Februar 2018 war es dann so weit. Fast jeder hatte am Vortag etwas für den Basar gebacken und die Schüler konnten sich in den Pausen auf ca. 20 verschiedene Kuchen und Törtchen freuen, u.a. Schokomuffins, Kirschkuchen, Kokosnusstorte und andere Leckereien. Am Ende des Tages konnten wir 250,00€ für die kleine Hermine spenden. Aber wir haben noch etwas bekommen, etwas so Wichtiges – und zwar Zusammenhalt. Wir haben uns alle auf dieses Projekt gefreut, uns gegenseitig geholfen und unterstützt und wir waren ein Team. Jeder Einzelne hat dazu beigetragen und am Ende haben wir es geschafft, Hermine zu unterstützen.

Catherine Lienert, 7a

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