Theater 2015     "Wer versteht hier Bahnhof?"

Das in fünfzehn Szenen unterteilte Comedy-Stück unter Thorsten Böhners Vorlage steht unter dem Slogan "Hier pulsiert das Leben. Zentrum und Niemandsland. Kein Typ Mensch, den sie hier nicht antreffen.". Erzählt wird von dem Treiben auf einem Bahnhof, an dem die unterschiedlichsten Leute aufeinandertreffen: Junggesellen auf Abschiedstour, in den Urlaub wollende Eheleute, Politiker, gestresste Geschäftsfrauen, Bräute auf Bräutigamsuche, eine Putzfrau, heutige versnobte Jugendliche, eine singende Hausfrau, ein Obdachloser und Prostituierte. Als Erstes begegnet man völlig verpeilten Junggesellen, die offensichtlich eine lange Nacht hinter sich haben, da keiner von ihnen weiß, wer der Bräutigam ist. Danach taucht ein Mann mit seiner Verlobten auf, der im Handumdrehen eine Neue am Start hat, nachdem er sich von ihr verabschiedete. Darüber regen sich die Putzfrau des Bahnhofs und ein dort ansässiger Obdachloser auf. Doch nicht lange, denn die verzweifelte Franka im Brautkleid sucht hysterisch ihren derzeit verschwundenen Verlobten. Natürlich tauchen auch an diesem Bahnhof Prostituierte auf. Nancy macht sich auf Kundensuche, während Transvestit Esmeralda aufdringlich ein paar Leute anspricht. Hinzu kommt eine gläubige Wachturmfrau, die versucht, sie auf den rechten Weg zu bringen. Weiterhin möchte ein älteres Ehepaar in den Urlaub reisen, nur leider dauert es noch eine ganze Weile bis ihr Zug kommt, was Frau Graute, der anstrengenden und nervigen Ehefrau, nicht gefällt. Für Stimmung bei den Zuschauern sorgte der eingeblendete Stunt, da die Schauspielerin Marie Gräbedünkel, die Frau Graute darstellte, sich weigerte, über die Koffer zu fallen. Es musste ein Double her; in Form von Sascha Becker, der den Stunt ausführte. Nun trifft die verzweifelte Braut Franka auf die Junggesellen, doch der rechte ist nicht dabei. Sie ist am Verzweifeln und weiß nicht mehr weiter, sodass sie sich zu dem Obdachlosen setzt. Jedoch trifft sie wenig später ihren Verlobten, aber mit einer anderen Frau. Alle seine Affären fliegen auf, was ihn seine Beziehung zu Franka kostet. Für diese Zwei gibt es kein Happy End. Die Junggesellen treffen schon bald auf die Braut Caro, welche die drei Männer unbewusst aufklärt, wer ihr Bräutigam ist. Sie ist nicht lange aufeinander, wo sich herausstellt, dass sie alte Schulkameradinnen sind. Zu sehen ist danach ein weiteres Gespräch zwischen der Putzfrau und dem Obdachlosen. Er erzählt ihr seine Geschichte, in der deutlich wird, dass er einmal ein guter Polizist war. Das Ehepaar Graute tritt abermals auf, als sie sich inzwischen im Urlaub befinden. Jedoch streiten sie sich so lange, bis Herr Graute seine Frau satt hat, woraufhin er die betrogene Franka kennenlernt und sie heiratet. Durch das ganze Stück führt die Bahnhofsangestellte Irina, eine Frau, die mitten im Leben steht und stets bemüht ist, alles perfekt zu machen, sich aber nebenbei mit ihren nicht ganz einfachen Kindern herumschlagen muss. Trotzdem verkauft sie Zugtickets und bedient Leute, egal ob am Schalter oder per Telefon und ihr ist sogar die Spontanhochzeit zwischen Caro und Bastian zu verdanken. Durch Carolines brillantes Auftreten wird das Stück einfallsreich abgerundet.

[Jahrbuchteam 2016]

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