18-jährige Langensalzaerin erreichte am 23.6. als einzige weibliche Karatekämpferin den 2. Schwarzen Gürtel (Meistergrad / 2.DAN)

Natalie Schwarzkopf wurde 2003 als Dreijährige das erste Mal von ihrem Vater und ihrem Bruder zum Karate mitgenommen. Von da an trainierte sie in der Außenstelle des Vereins Bushido Waltershausen in Bad Langensalza /Ufhoven den Kampfsport Karate, was so viel wie „der Weg… mit leeren Händen“ bedeutet. In all den Jahren trainierte Natalie durchschnittlich 3 bis 4 Mal in der Woche. 2013 wurde sie eine ganz junge Trainerin. Dies ging nur mit Extragenehmigung, da es eher selten ist, dass jemand mit 13Jahren solch eine gereifte Persönlichkeit und damit Vorbild für die Kinder ab 5Jahren ist. Ihre Schützlinge waren nicht nur Mädchen und so ist Francesco Ehrhardt ein bereits in Deutschland und international erfolgreicher Leistungssportler.

Natalie selbst blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zurück. „Ich erreichte mehrmals bei Deutschen Meisterschaften, d.h. 2013,2016 und im vergangenen Jahr dritte Plätze“, erzählt die nun ehemalige Abiturientin des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums, die trotz ihres Wohnortes Bad Langensalza nach Großengottern zum Gymnasium fuhr. Neben den Schulaufgaben trainierte sie fleißig. Kaum einer erfuhr von diesem zurückhaltenden Mädchen von den Herausforderungen, denen sie sich stellte, dass sie auch an Kampfrichterausbildungen auf Landesebene teilnahm und Prüfungen erfolgreich bestand.

Kaum ist das Abitur bestanden, orientiert Natalie sich weiter, nahm sie am 23.Juni in Waltershausen als Jüngste und einziges Mädchen gemeinsam mit ca. 10 Männern an der Prüfung zum „2.DAN/ Schwarzen Gürtel“ teil und bestand diese Meisterprüfung als Beste „mit Auszeichnung“. Zu Recht ist Natalie stolz darauf und überhaupt auf ihren bisherigen Weg.

Mit leeren Händen steht sie also nicht da, wenn sie nun an der Uni Jena ab Anfang Oktober „Opto-und Lasertechnologie“ studieren wird und natürlich weiterhin dem Karate-Sport treu bleiben will. Ihr Ziel ist ein erfolgreicher Bachelor-und Masterabschluss in dieser technischen Studienrichtung. Dass die Uni Jena enge Kontakte zu Hochschulen in Saudi-Arabien und Japan pflegt, begeistert Natalie besonders. Ihre ehemalige Lehrerin, Frau Siemon, und natürlich das Jahngymnasium insgesamt wünschen Natalie bestes Gelingen für die Verwirklichung ihrer hoch gesteckten Ziele.

D.Lotze

(verantw.für Öffentlichkeitsarbeit am Jahngymnasium)

 

 

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