Fachschaft Geografie

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Ausstellung für mehr Klimagerechtigkeit im Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium

 

Kampagne: Lernen von Amazonien – jetzt!

 

Eine außergewöhnliche Ausstellung über dieses Thema war eine Woche lang im Jahngymnasium in Großengottern aufgebaut. Frau Siemon hatte den Kontakt zum „Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V.“ in ihrer Freizeit auf der Messe/Kinderkult  geknüpft und erreicht, dass die Schule die Aufsteller kostenfrei erhielt und so Schüler aus den 7. bis 10. Klassen im Geografieunterricht mit konkreten Aufgaben (erstellt von der KGS Neustadt), aber ohne Noten die Themen bearbeiten konnten. Sie erfuhren über indigene Völker in Amazonien, d.h. wie die Ureinwohner im Einklang mit ihrer Umwelt leben und wirtschaften; über Nachfahren der afrikanischen Sklaven-die Quilombolas; desweiteren über die Kautschukzapfer, ihre Familien und dem harten Gewerkschaftskampf; aber auch über die Bedrohungen von Lebensräumen der Menschen, Tiere und Pflanzen, da das westliche Bild von Entwicklung leider meist „Wachstum und Profit“ ist. Und so wirkt sich das Wirtschaften in Amazonien z.B. beim Goldabbau nicht nur mit gefährlichen Vergiftungen auf die Umwelt  insbesondere auf das Wasser aus, sondern auch auf die Lebewesen vor Ort.

Durch die riesigen Rodungs- und Anbauflächen der Ölpalme in Monokultur, die den Industrieländern auch in Europa billigen und klimaneutralen Biodiesel sowie Palmfett für die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie bringt, wird in Wahrheit der globale Klimawandel verstärkt, wird der ungezügelte Konsum angeheizt, verhalten sich die Lebensmittelpreise unnormal, werden Menschen krank, klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander und das nicht nur, aber vor allem in den Entwicklungsländern in Äquatornähe, z.B. in Amazonien, Indonesien u.a. Regionen!

In der Ausstellung werden noch weitere Problemfelder angesprochen, jedoch auch Handlungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen, z.B. bezüglich der Nahrungsmittel und des Klimaschutzes. Wichtig für jeden ist es, am Ende der Beschäftigung mit diesen umfassenden Themen einen Wissenszuwachs zu erlangen, Handlungsoptionen zu erkennen und auf den Alltag zu übertragen, ja und auch Freunde und Verwandte positiv zu beeinflussen; denn „das Thema geht alle etwas an und jeder kann einen Beitrag leisten!“

Die Geografielehrerinnen des Gymnasiums sehen die Beschäftigung mit den Themen dieser Ausstellung als wichtig an. Deshalb wollen sie diese im neuen Schuljahr erneut an die Schule holen und außer den Schülern für den Unterricht auch den vielen Besuchern zum Jahrmarkt im September zugänglich machen. Lehrer und Schüler, auch das Jahrbuchteam, werden sich gezielt darauf vorbereiten und danken Frau Cindy Völler vom Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V. für die gute Zusammenarbeit.

D.Lotze und S.Siemon

Geografielehrerinnen am Jahngymnasium

Peru – aus der Sicht der Referendarin C. Rettelbusch im Geografieunterricht in den 10.Klassen

Wie bereits angekündigt, berichtete die Referendarin am Jahngymnasium den Schülern der 10c  von ihrem freiwilligen Projekt  nach dem Studium und den Eindrücken und  Erlebnissen auch  anderer Reisen in Peru.

„Dort  ist einiges anders als in Deutschland.  Mut zum Abenteuer, aber auch gute Vorbereitungen und Durchhaltevermögen gehören dazu, um in dem weit entfernten südamerikanischen Land zu bestehen. Immer auch ein offenes Ohr für die Hinweise und Ratschläge von Einheimischen zu haben, ist ebenso wichtig, wie das Verstehen der Sprache…hier vor allem Spanisch, mit Englisch kommt man nicht so weit!!“

Nun, alle Zuhörer  hatten den Eindruck, dass dieses Land viel Faszinierendes bietet. Gleichzeitig staunten alle, auch Geografielehrerin D.Lotze, darüber, was sich diese junge Frau auf und fernab  von Touristenpfaden  wagte! Frau Rettelbusch sprach zumeist in Englisch, manches Mal in Spanisch, selten in Deutsch, unterstützte ihre Erzählungen mit einer professionellen Foto-Präsentation bzw. mit dem Fingerzeig an der Karte und hatte für alle ein Handout angefertigt.

Sie erzählte natürlich von Lima-der Hauptstadt, von Machu Picchu, von der Höhenkrankheit bzw. Erfahrungen damit, von den Vicuña- den Nationaltieren-eine dem Lama ähnliche Kamelart; von den Nascalinien; davon,  dass Lamas wirklich und zielgerichtet spucken;  dass man in Peru Meerschweinchen am Spieß gebraten als Delikatesse anbietet und, dass es natürlich verboten ist, Coca-Pflanzen nach Deutschland einzuführen. Mit ihrem Reisebegleiter und geführt von örtlichen Reiseleitern kletterte sie in Wasserfällen auf und ab oder wagte andere Ausflüge, um z.B. Condore fliegen zu sehen.

Eine ganz andere Erfahrung war das freiwillige Projekt, in dem Frau Rettelbusch im Norden Perus ein Viertel Jahr an einer Schule unterrichtete- Sprachen u Mathematik. Manch einer ihrer Schüler hat sie fest in ihr Herz geschlossen und wünscht, dass sie wieder da ist, so auch George.

(sprich: Roche-rechts im Foto).

Abschließend nutzten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und erzählten von ihren Zukunftsplänen auch außerhalb von Deutschland. Dabei wurden alle bewohnten Kontinente genannt. Die jungen Leute haben konkrete Vorstellungen, was sie im Ausland machen, wo und in welcher Weise sie helfen wollen, so z.B. Lara, die sich in Afrika in der Entwicklungshilfe sieht. Allen ist klar, dass es guter Sprachkenntnisse bedarf! Auch deshalb sehen Geografielehrerin Frau Lotze und Referendarin Frau Rettelbusch diese Geografiestunden als Erfolg an.

 

Reise ins Death Valley - interessanter Geografieunterricht am Jahngymnasium

von links: Janina , Rosalie

Demnächst hören die Zehntklässler dann einen Bericht der jungen Lehrerin/Refendarin C.Rettelbusch über ihre Reise durch Nord-und Südamerika, natürlich bilingual.

 

 

D.Lotze

Geografiefachschaftsleiterin

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Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium
Bahnhofstr. 34
99991 Großengottern 

 

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